Was spielen Babys gerne?

Es gibt Babyrasseln, Greiflinge, Plüschtiere und Mobiles, Wippen, Motorikspielzeug und Spieluhren. Die Auswahl an Babyspielzeug scheint schier unendlich. Egal ob aus Kunststoff oder Holz, mit Lichtorgel und Geräuschen bestückt – oft steht man etwas ratlos vor dem Überangebot in den Spielzeugregalen. Doch was braucht ein Baby denn wirklich zum Spielen?

Babys fördern - aber nicht überfordern

Baby SpielzeugBabys brauchen keinen Alleinunterhalter und auch keine Spielzeugberge, um glücklich zu sein und Neues zu lernen. Viele Spielzeuge um sich herum überfordern das kleine Menschlein eher. Das gilt insbesondere für blinkendes, singendes und sich bewegendes Kunststoffspielzeug - oft wirkt das nicht faszinierend, sondern furchteinflößend auf das Baby.

Es reicht, einige wenige Dinge um das Baby herum zu platzieren. Dann kann es selbst entscheiden, womit es spielen möchte. Auch einen Unterhaltungskünstler braucht das kleine Wesen nicht permanent. Auch ein Baby braucht Ruhepausen, um selbst auf Entdeckungsreise gehen zu können und sich selbst zu beschäftigen. Dann lernen die Kleinen wie von alleine, einfach durch beobachten und handeln. Außerdem muss es das Erfahrene auch verarbeiten und zur Ruhe kommen.

Auch durch Nachahmung lernen Babys schnell. Das gilt vor allem beim Wiederholen von Lauten, die sie von den Eltern übernehmen. Überhaupt spielen und lernen Kinder am liebsten in der Nähe ihrer Eltern, die ihnen Geborgenheit vermitteln. Im ersten Lebensjahr erfahren Babys auch viel über neue Dinge, indem sie viel in den Mund nehmen und Gegenstände so befühlen. Dafür sollte man natürlich ungiftiges, unzerbrechliches Spielzeug in ausreichender Größe und ohne Spitzen und Kanten für das Baby bereithalten.

Anderes Alter, andere Spiele

In den ersten drei Monaten braucht ein Baby noch gar kein Spielzeug. Es interessiert sich primär für Mama und Papa, ihre Stimmen und Geräusche aus der Umgebung. Auch Gesichter und Farben sind interessant. Minutenlang können Babys sich damit beschäftigen, die wackelnden Schatten an der Wand zu erkunden. Es saugt einfach die Umwelt in sich auf. Am besten ist es, viel mit dem Baby zu reden und ihm vorzusingen. Es wird diese Geräusche lieben! Auch kleine, einfache Fingerspiele kann man schon zeigen. Auch ein Mobile wird eine faszinierende Wirkung auf das Baby haben.

Im Alter von 3-6 Monaten entdecken die Kleinen oft ihren eigenen Körper. Hände und Füße sind dann genauso interessant wie einfache Alltagsgegenstände. Babymassagen gefallen vielen Knirpsen besonders gut. Auch Geräusche bleiben interessant und das Baby ist fasziniert, wenn es sie selber erzeugen kann: Rascheln, knistern, klappern und planschen sind dann besonders gefragte Freizeitbeschäftigungen. Licht wird den Knirps ebenso faszinieren wie Versteckspielchen, der eigene Anblick im Spiegel oder Körper- und Krabbelverse.

Ab einem halben Jahr werden Babys zunehmend mobiler. Drehend, krabbelnd und rutschend erkunden sie die Umgebung und entdecken dabei immer neue Sachen. Es gilt nun, die Wohnung etwas „kindersicher“ zu gestalten. Gerne toben die Kleinen jetzt mit ihren Eltern herum, lieben „Reiterspiele“ oder werden gerne durchgekitzelt. Babys lieben Abwechslung – verschiedene Texturen erfühlen und Geräusche hören stehen weiter ganz oben auf der Spieleliste. Auch Sand, Erde und Gras sind da geeignete „Spielzeuge“. Schieben, werfen, ziehen, sortieren und stapeln klappen schon super, auch Bücher werden gerne angeschaut. Wechselt man die Spielzeuge in regelmäßigen Abständen, bleiben sie auch länger interessant.

Mama, Papa und Geschwister

Das Wichtigste für das Baby bleibt aber die Nähe zu den Eltern und Geschwistern. Von ihnen lernen sie und mit ihnen interagieren sie am liebsten. Da braucht es keine Berge von Spielzeug, sondern einzig und allein ein wenig Aufmerksamkeit und Zeit. Mit Geschwistern kommunizieren Babys genauso gern. Auch gleichaltrige Kinder wirken faszinierend auf die kleinen Menschen: In Pekip-Kursen, in der Krabbelgruppe oder beim babyschwimmen knüpfen Babys und auch die Eltern schnell neue Kontakte und bekommen neue Spielideen. Nach so viel Spielvergnügen schläft es sich natürlich besonders gut - mit einem Babyphone aus den Testberichten hat man seinen Liebling immer bei sich, auch wenn man nicht im gleichen Zimmer ist. Andere ANgebote finden sie über mytoys.de und den passenden Gutschein gibts hier: Link

 

Bildquelle: © C. Falk - pixelio.de